Mit Maschendraht und Besen gegen Marder
City- & Szenenews
04.05.2010
Die Autoversicherer müssen es wissen: Marderschäden kommen im Frühjahr inzwischen im ganzen Bundesgebiet vor. Kann man sein Auto vor den Beißattacken schützen?
auto-motor-und-sport.de hat ein Herz für Autofahrer, denn in einem ausgiebigen Artikel widmet sich die Onlineausgabe der Zeitschrift einem der ärgsten Feinde von des Deutschen liebstem Kind: dem Steinmarder.
Laut ADAC-Statistik gehen rund 160.000 Schäden an Autos jährlich auf das Konto von Mardern. Das verursacht Kosten in Höhe von mehreren Millionen Euro. "Die Beißlust ist in den Monaten März, April und Mai am stärksten ausgeprägt", erklärt die Wildbiologin Beate Ludwig.
Paarungszeit - Beißzeit
Grund dafür ist die Paarungszeit bei den Steinmardern. Die Rüden verteilen ihre Duftmarken. Treffen sie an einem Auto auf den Geruch eines Rivalen, lassen sie ihre Aggressionen im Motorraum des Wagens aus.
Auf die Versicherung kann sich der Autofahrer leider nur teilweise verlassen, denn oft sind nur Kabel, Schläuche und Leitungen versichert, für Folgeschäden aber kommt die Versicherung nicht auf. Auch bieten nur wenige Automarken (oft gegen Aufpreis) einen Vorsorgeschutz an. Die meisten Autofahrer sind also auf eigenständige Maßnahmen angewiesen.
Immer neue Tricks
Abschreckung hilft in der Regel nur vorrübergehend. Es gilt den Störenfried stets mit neuen Tricks zu überraschen. Vor allem Autos, die regelmäßig an unterschiedlichen Stellen geparkt sind, sollten durch häufige Motorwäschen von den Duftmarken der Tiere befreit werden.
Eine Weile kann ein Maschendraht oder ein Besen unter dem Auto die schreckhaften Räuber zurückhalten. Auch im Zubehörhandel gibt es wirkungsvolle Mittel wie gehärtete Ummantelungen für Kabel und Schläuche sowie Elektroschockanlagen, die den Tieren einen unangenehmen, aber harmlosen Stromstoß verpassen.
Nicht alles hilft
Wenig Zutrauen schenkt Biologin Ludwig dagegen Duft- und Bitterstoffen. Auch Ultraschallanlagen dürften ihrer Meinung nach nicht oder nur vorrübergehend helfen. Und sie warnt vor dem Gebrauch der Marderfallen, da sie zum einen in der Regel verboten sind und zum anderen schnell ein neuer Artgenosse das Revier besetzen würde. "Und meistens fängt man eh nur die Katze des Nachbarn", so Ludwig.
(pb)
Die Autoversicherer müssen es wissen: Marderschäden kommen im Frühjahr inzwischen im ganzen Bundesgebiet vor. Kann man sein Auto vor den Beißattacken schützen?
auto-motor-und-sport.de hat ein Herz für Autofahrer, denn in einem ausgiebigen Artikel widmet sich die Onlineausgabe der Zeitschrift einem der ärgsten Feinde von des Deutschen liebstem Kind: dem Steinmarder.
Laut ADAC-Statistik gehen rund 160.000 Schäden an Autos jährlich auf das Konto von Mardern. Das verursacht Kosten in Höhe von mehreren Millionen Euro. "Die Beißlust ist in den Monaten März, April und Mai am stärksten ausgeprägt", erklärt die Wildbiologin Beate Ludwig.
Paarungszeit - Beißzeit
Grund dafür ist die Paarungszeit bei den Steinmardern. Die Rüden verteilen ihre Duftmarken. Treffen sie an einem Auto auf den Geruch eines Rivalen, lassen sie ihre Aggressionen im Motorraum des Wagens aus.
Auf die Versicherung kann sich der Autofahrer leider nur teilweise verlassen, denn oft sind nur Kabel, Schläuche und Leitungen versichert, für Folgeschäden aber kommt die Versicherung nicht auf. Auch bieten nur wenige Automarken (oft gegen Aufpreis) einen Vorsorgeschutz an. Die meisten Autofahrer sind also auf eigenständige Maßnahmen angewiesen.
Immer neue Tricks
Abschreckung hilft in der Regel nur vorrübergehend. Es gilt den Störenfried stets mit neuen Tricks zu überraschen. Vor allem Autos, die regelmäßig an unterschiedlichen Stellen geparkt sind, sollten durch häufige Motorwäschen von den Duftmarken der Tiere befreit werden.
Eine Weile kann ein Maschendraht oder ein Besen unter dem Auto die schreckhaften Räuber zurückhalten. Auch im Zubehörhandel gibt es wirkungsvolle Mittel wie gehärtete Ummantelungen für Kabel und Schläuche sowie Elektroschockanlagen, die den Tieren einen unangenehmen, aber harmlosen Stromstoß verpassen.
Nicht alles hilft
Wenig Zutrauen schenkt Biologin Ludwig dagegen Duft- und Bitterstoffen. Auch Ultraschallanlagen dürften ihrer Meinung nach nicht oder nur vorrübergehend helfen. Und sie warnt vor dem Gebrauch der Marderfallen, da sie zum einen in der Regel verboten sind und zum anderen schnell ein neuer Artgenosse das Revier besetzen würde. "Und meistens fängt man eh nur die Katze des Nachbarn", so Ludwig.
(pb)

04.05.2010 21:08
Gast
hab mir nen marderschreck eingebaut vorher motorwäsche seid dem ist es ok, ein kfz meister meinte zu mir menschenhaare in den motorraum festmachen in ner strumpfhose zb. aber das beste lösung ist : Totschlagen oder vergiften. scheiß auf geschützte arten ---- wer schützt mich denn ?

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