Menschlicher Wohlstand hilft der Umwelt nicht
City- & Szenenews
09.05.2010
Brasilien, USA und China führen in der Liste der Umweltsünder, die Forscher von drei Universitäten aufgestellt haben.
Wie pressetext.de berichtet, stellten die Forscher der University Adelaide, der National University of Singapore und der Princeton University fest, dass die so genannte Kuznets-Kurven-Theorie sich nicht nachweisen ließ. Diese sagt aus, das mit zunehmendam Wohlstand einer Nation und dem damit verbundenen besseren Zugang zu saubereren Technologien die negativen Auswirkungen auf die Umwelt geringer werden.
"Das konnten wir nicht feststellen", sagt Studienautor Corey Bradshaw, Direktor des Environment Institute an der University of Adelaide. "Wir haben die Rankings mit den sozioökonomischen Variablen wie Populationsgröße, Bruttosozialprodukt und der Qualität der Staatsführung verglichen und dabei entdeckt, dass Wohlstand der wichtigste Faktor in Zusammenhang mit den Einflüssen auf die Umwelt war. Je reicher ein Land ist, desto größer ist auch der Druck auf die Umwelt."
Die proportionalen und die absoluten Umweltsünder
Die Studie listet erstmals den Druck auf die Umwelt in 179 Staaten der Erde. Dazu haben die Forscher insgesamt sieben Indikatoren herangezogen: Verlust des natürlichen Waldes, Habitatveränderung, Fischerei und andere Arten der Meeresnutzung, Einsatz von Düngemitteln, Wasserverschmutzung, CO2-Emissionen und Druck auf die Flora und Fauna. Auf dieser Grundlage wurde ein Index erstellt, der die proportionale sowie auch die absolute Umweltbelastung zeigt. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse im Wissenschaftsmagazin PLoS One.
Die zehn schlechtesten Ergebnisse auf dem proportionalen Index erreichten Singapur, Korea, Katar, Kuwait, Japan, Thailand, Bahrain, Malaysia, die Philippinen und die Niederlande. In absoluten globalen Zahlen waren Brasilien, USA, China, Indonesien, Japan, Mexiko, Indien, Russland, Australien und Peru die Spitzenreiter.
(pb)
Brasilien, USA und China führen in der Liste der Umweltsünder, die Forscher von drei Universitäten aufgestellt haben.
Wie pressetext.de berichtet, stellten die Forscher der University Adelaide, der National University of Singapore und der Princeton University fest, dass die so genannte Kuznets-Kurven-Theorie sich nicht nachweisen ließ. Diese sagt aus, das mit zunehmendam Wohlstand einer Nation und dem damit verbundenen besseren Zugang zu saubereren Technologien die negativen Auswirkungen auf die Umwelt geringer werden.
"Das konnten wir nicht feststellen", sagt Studienautor Corey Bradshaw, Direktor des Environment Institute an der University of Adelaide. "Wir haben die Rankings mit den sozioökonomischen Variablen wie Populationsgröße, Bruttosozialprodukt und der Qualität der Staatsführung verglichen und dabei entdeckt, dass Wohlstand der wichtigste Faktor in Zusammenhang mit den Einflüssen auf die Umwelt war. Je reicher ein Land ist, desto größer ist auch der Druck auf die Umwelt."
Die proportionalen und die absoluten Umweltsünder
Die Studie listet erstmals den Druck auf die Umwelt in 179 Staaten der Erde. Dazu haben die Forscher insgesamt sieben Indikatoren herangezogen: Verlust des natürlichen Waldes, Habitatveränderung, Fischerei und andere Arten der Meeresnutzung, Einsatz von Düngemitteln, Wasserverschmutzung, CO2-Emissionen und Druck auf die Flora und Fauna. Auf dieser Grundlage wurde ein Index erstellt, der die proportionale sowie auch die absolute Umweltbelastung zeigt. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse im Wissenschaftsmagazin PLoS One.
Die zehn schlechtesten Ergebnisse auf dem proportionalen Index erreichten Singapur, Korea, Katar, Kuwait, Japan, Thailand, Bahrain, Malaysia, die Philippinen und die Niederlande. In absoluten globalen Zahlen waren Brasilien, USA, China, Indonesien, Japan, Mexiko, Indien, Russland, Australien und Peru die Spitzenreiter.
(pb)
weitere Nachrichten aus der Kategorie City- & Szenenews:
Diskriminierung oder lediglich polizeiliche Erfahrung? Weil ihn ein Bundespolizist aufgrund seiner Hautfarbe kontrollierte, erstattete ein dunkelhäutiger Deutscher Anzeige - und verlor.
» mehr lesen
38 Kommentare
In Großbritannien steigt der Absatz erotischer E-Books. Auch in Deutschland könnte das unerkannte Konsumieren erotisch-brisanter Geschichten Schule machen.
» mehr lesen
Am 4. August fällt der Startschuss für die nächtliche Laufveranstaltung in Rostock. Der persönliche Startschuss aber kann bereits jetzt abgefeuert werden - was nicht nur sportliche Vorteile birgt.
» mehr lesen



