Dick im Schlaf
City- & Szenenews
17.06.2009
Jahrelang hielt eine Frau aus Missouri strengste Diät - und nahm trotzdem 57 Kilo zu. Dahinter steckte eine ernst zu nehmende Krankheit.
Wie das britische Boulevardblatt The Sun berichtete, hat eine 42-jährige Frau aus Missouri ihre eigene Diät sabotiert - ohne es zu wissen. Offenbar schlafwandelte die Frau regelmäßig zum Kühlschrank, um dort Unmengen von Käse, Fleisch und anderen Nahrungsmitteln zu verspeisen. Am nächsten Morgen hatte sie keine Erinnerung an die nächtlichen Nahrungszubereitung und an die Essattacken.
Die US-Amerikanerin ist kein Einzelfall: Bei diesem Phänomen handelt es sich um ein Sleep Related Eating Disorder (SRED), das schätzungsweise 1-3% der Bevölkerung und 10-15% aller Patienten mit Essstörungen befällt. Häufig hielten diese Personen tagsüber Diät und würden nachts von starken Hungergefühlen heimgesucht. Erkrankte laufen Gefahr, durch die unkontrollierte Gewichtszunahme eine Typ-2-Diabetes zu entwickeln.
Krümel im Bett ...
Die Frau kam der Krankheit auf die Spur, nachdem sie mit Gebäckstücken aufgewacht war - ohne sich daran zu erinnern, wie diese den Weg ins Bett gefunden hatten. Zuvor hatte sie stets gerätselt, wie sie innerhalb von sechs Jahren trotz strenger Low-Fat-Diät enorm zugenommen hatte.
Was tun?
Die 42-Jährige wird derzeit medikamentös behandelt, leidet aber der Sun zufolge immer noch unter der Krankheit. Zwar sei die Schlafzimmertür mittlerweile nachts abgeschlossen, doch habe sie sich bei dem Versuch, die Tür zu öffnen, bereits einen Zahn ausgeschlagen - alles im tiefsten Schlaf.
(ur)
Jahrelang hielt eine Frau aus Missouri strengste Diät - und nahm trotzdem 57 Kilo zu. Dahinter steckte eine ernst zu nehmende Krankheit.
Wie das britische Boulevardblatt The Sun berichtete, hat eine 42-jährige Frau aus Missouri ihre eigene Diät sabotiert - ohne es zu wissen. Offenbar schlafwandelte die Frau regelmäßig zum Kühlschrank, um dort Unmengen von Käse, Fleisch und anderen Nahrungsmitteln zu verspeisen. Am nächsten Morgen hatte sie keine Erinnerung an die nächtlichen Nahrungszubereitung und an die Essattacken.
Die US-Amerikanerin ist kein Einzelfall: Bei diesem Phänomen handelt es sich um ein Sleep Related Eating Disorder (SRED), das schätzungsweise 1-3% der Bevölkerung und 10-15% aller Patienten mit Essstörungen befällt. Häufig hielten diese Personen tagsüber Diät und würden nachts von starken Hungergefühlen heimgesucht. Erkrankte laufen Gefahr, durch die unkontrollierte Gewichtszunahme eine Typ-2-Diabetes zu entwickeln.
Krümel im Bett ...
Die Frau kam der Krankheit auf die Spur, nachdem sie mit Gebäckstücken aufgewacht war - ohne sich daran zu erinnern, wie diese den Weg ins Bett gefunden hatten. Zuvor hatte sie stets gerätselt, wie sie innerhalb von sechs Jahren trotz strenger Low-Fat-Diät enorm zugenommen hatte.
Was tun?
Die 42-Jährige wird derzeit medikamentös behandelt, leidet aber der Sun zufolge immer noch unter der Krankheit. Zwar sei die Schlafzimmertür mittlerweile nachts abgeschlossen, doch habe sie sich bei dem Versuch, die Tür zu öffnen, bereits einen Zahn ausgeschlagen - alles im tiefsten Schlaf.
(ur)
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