Neu im Kino: Lieber Robin Hood als J.Lo
Kino & TV
12.05.2010
Kinofans dürfen sich ab Donnerstag auf die langerwartete Neuverfilmung von "Robin Hood" freuen, die so ganz anders ist als all ihre Vorgänger. Selbst Fans von Jennifer Lopez werden dagegen feststellen, die schauspielernde Sängerin hätte bei ihrem neuen Film lieber Plan A auspacken sollen.
"Ridley Scott zieht Robin Hood die Strumpfhosen aus (...) Regisseur Ridley Scott wählt für seinen "Robin Hood" einen frischen Ansatz und zimmert ein kraftvolles, hervorragend inszeniertes Action-Abenteuer, das den Eindruck erweckt, als sei der "Gladiator" in die englischen Wälder eingefallen." So urteilt filmstarts.de über den neuesten Streich des Regisseurs und lässt damit die Vorfreude auf das Action-Abenteuer noch einmal wachsen.
Damit ist Russel Crow die Idealbesetzung für diese Neuverfilmung, der den klassischen Helden zum harten Krieger werden lässt, der aber gleichzeitig eine deutlich ambivalentere Figur darstellt, als all die Robin Hoods zuvor. Auch die anderen Charaktere wie Richard Löwenherz (Danny Huston), sein Bruder John (Oscar Isaac) oder Lady Marian (Cate Blanchett) sind wesentlich tiefgründiger und zwiespältiger angelegt.
Alles neu im Sherwood Forest
Und selbst der Handlungsverlauf trennt sich von den Vorgängern. Der Film setzt weit vor dem Mythos um den heldenhaften Bogenschützen ein, der im Übrigen in Scotts Verfilmung der einfache Robin Longstride ist, der erst in die Rolle des Adligen Sir Robert Loxley schlüpft. Der klassische Gegenspieler Robins, der Sheriff von Nottingham, spielt nur eine untergeordnete Rolle und das Verhältnis von Robin und Marian ist eher ein pragmatisches als ein romantisches.
Der neue "Robin Hood" ist also erwachsen geworden. Er setzt auf Realismus und ist geprägt von Scotts Bestreben, politische Verhältnisse und Machtstrukturen aufzuzeigen. Dabei gibt es aber auch mehr und härtere Action, als man sie aus Robin-Hood-Filmen gewohnt ist.
Für Plan B gibt es Hiebe
Wenn die TV Spielfilm bei "Plan B für die Liebe" ihr vernichtendes Urteil fällt: "Selbst J.Lo-Fans werden sich hier fremdschämen", dann ist sie damit nicht alleine. Wer es nicht glaubt oder es unbedingt genauer wissen will, der kann die nicht weniger vernichtende Kritik bei filmstarts.de nachlesen.
Einigkeit besteht allerorten: Diese romantische Komödie ist alles andere als romantisch. Und komisch oder gar originell ist sie auch nicht. Stattdessen strotzt sie vor Klischees und zeigt sich von einer schockierend unappetitlichen Seite. Sie hangelt sich von einer Ekelszene zur nächsten (Hundekot in der Sandkiste, ein kotzender Vierbeiner oder eine Hausgeburt im Planschbecken). Mit einem Wort: peinlich.
Weitere Filmstarts:
"Herbst" (Drama)
"Der fantastische Mr. Fox" (Animation)
"Schock-Labyrinth 3D" (Horror)
"Le Fil" (Drama))
(pb)
Kinofans dürfen sich ab Donnerstag auf die langerwartete Neuverfilmung von "Robin Hood" freuen, die so ganz anders ist als all ihre Vorgänger. Selbst Fans von Jennifer Lopez werden dagegen feststellen, die schauspielernde Sängerin hätte bei ihrem neuen Film lieber Plan A auspacken sollen.
"Ridley Scott zieht Robin Hood die Strumpfhosen aus (...) Regisseur Ridley Scott wählt für seinen "Robin Hood" einen frischen Ansatz und zimmert ein kraftvolles, hervorragend inszeniertes Action-Abenteuer, das den Eindruck erweckt, als sei der "Gladiator" in die englischen Wälder eingefallen." So urteilt filmstarts.de über den neuesten Streich des Regisseurs und lässt damit die Vorfreude auf das Action-Abenteuer noch einmal wachsen.
Damit ist Russel Crow die Idealbesetzung für diese Neuverfilmung, der den klassischen Helden zum harten Krieger werden lässt, der aber gleichzeitig eine deutlich ambivalentere Figur darstellt, als all die Robin Hoods zuvor. Auch die anderen Charaktere wie Richard Löwenherz (Danny Huston), sein Bruder John (Oscar Isaac) oder Lady Marian (Cate Blanchett) sind wesentlich tiefgründiger und zwiespältiger angelegt.
Alles neu im Sherwood Forest
Und selbst der Handlungsverlauf trennt sich von den Vorgängern. Der Film setzt weit vor dem Mythos um den heldenhaften Bogenschützen ein, der im Übrigen in Scotts Verfilmung der einfache Robin Longstride ist, der erst in die Rolle des Adligen Sir Robert Loxley schlüpft. Der klassische Gegenspieler Robins, der Sheriff von Nottingham, spielt nur eine untergeordnete Rolle und das Verhältnis von Robin und Marian ist eher ein pragmatisches als ein romantisches.
Der neue "Robin Hood" ist also erwachsen geworden. Er setzt auf Realismus und ist geprägt von Scotts Bestreben, politische Verhältnisse und Machtstrukturen aufzuzeigen. Dabei gibt es aber auch mehr und härtere Action, als man sie aus Robin-Hood-Filmen gewohnt ist.
Für Plan B gibt es Hiebe
Wenn die TV Spielfilm bei "Plan B für die Liebe" ihr vernichtendes Urteil fällt: "Selbst J.Lo-Fans werden sich hier fremdschämen", dann ist sie damit nicht alleine. Wer es nicht glaubt oder es unbedingt genauer wissen will, der kann die nicht weniger vernichtende Kritik bei filmstarts.de nachlesen.
Einigkeit besteht allerorten: Diese romantische Komödie ist alles andere als romantisch. Und komisch oder gar originell ist sie auch nicht. Stattdessen strotzt sie vor Klischees und zeigt sich von einer schockierend unappetitlichen Seite. Sie hangelt sich von einer Ekelszene zur nächsten (Hundekot in der Sandkiste, ein kotzender Vierbeiner oder eine Hausgeburt im Planschbecken). Mit einem Wort: peinlich.
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(pb)
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